Familienrechtliche Verfahren sind häufig geprägt von hochkomplexen Beziehungskonstellationen, widersprüchlichen Darstellungen und einer Vielzahl psychologisch relevanter Faktoren.
Nicht immer liegt ein formales Gutachten vor – und selbst wenn, bleiben zentrale Dynamiken oft unzureichend eingeordnet oder unscharf beschrieben.
In solchen Situationen kann eine strukturierte psychologische Einordnung helfen, komplexe familiäre Zusammenhänge fachlich nachvollziehbar darzustellen und für juristische Entscheidungsprozesse verständlich aufzubereiten.
Ich erstelle schriftliche, fachlich begründete Einordnungen familiärer Dynamiken auf Basis der vorliegenden Akten, Berichte und sonstigen Materialien.
Der Fokus liegt auf der psychologischen Struktur des Falles, nicht auf Diagnosen oder Bewertungen einzelner Personen.
Dabei können u. a. folgende Aspekte eingeordnet werden:
Beziehungs- und Interaktionsmuster innerhalb der Familie
wiederkehrende Konfliktdynamiken
Rollenverteilungen (z. B. Parentifizierung, Koalitionen, Loyalitätskonflikte)
Eskalations- und Deeskalationsmechanismen
Auswirkungen elterlicher Konflikte auf Kinder
psychologisch relevante Belastungsfaktoren
Inkonsistenzen oder Brüche in Darstellungen und Verläufen
Ziel ist es, komplexe Sachverhalte psychologisch verständlich, strukturiert und fachlich sauber darzustellen.
Eine Zusammenfassung der psychologischen Beratungsgespräche / eine psychologische Stellungnahme kann in einigen Fällen vor Gericht o.ä. hilfreich sein, fordern Sie dies gerne nach Abschluss unserer Beratungen und Konsultationen an. Ohne Beratungen ist eine Stellungnahme nur in besonderen Fällen möglich, wenn sich die relevanten Aspekte aus amtlichen Dokumenten ergeben.
Wenn Sie eine fachlich fundierte, strukturierte psychologische Einordnung komplexer familiärer Dynamiken benötigen, können Sie hier eine schriftliche Anfrage stellen.